Workshops autumn leaves Samstag 9.30-12.30 Uhr
>>>Aufteilung der workshops 9.00 Uhr am Dorfplatz
1. Kira Kaipainen & Nils Kercher -afrikanische Tanzmeditation und Livemusik
Workshops zur Vorbereitung der Improvisations-Performance am SA-Nachmittag:
2. Martin Stengel – Stimm-Improvisation
3. Christoph Strüncke- rhythmische Improvisation
4. Guizy (Giselher Dahmen)– instrumentale Improvisation
5. Britta Philippsen - Klang-Improvisation
Die Hingabe für das Gesamte bringt den Kreis in Kontakt mit einer Quelle, die wie von alleine aus der Kreismitte heraus ihre eigenen Geschichten erzählt. Dann fängt der Tanz selbst an, durch uns zu tanzen.
Kira Kaipainen:
Kira Kaipainen (FIN): Nach intensiver Beschäftigung mit Körperarbeit und verschiedenen Tanzstilen nahm sie während wiederholter Aufenthalte in Guinea und Gambia (Westafrika) Unterricht bei der künstlerischen Leiterin des Nationalballetts, Manana Cissé und anderen Tänzern/innen des ”Balletts Africaine”/ Conakry. In den Dörfern tanzte sie mit den Frauen, die bis heute ihren traditionellen Stil beibehalten haben und noch nie vor einem Spiegel getanzt haben. Sie sieht Tanz als eine Brücke zur Schönheit, Würde und erdigen Kraft, die jede(r) im eigenen Körper finden kann.
4. Workshop instrumentale Improvisation- mit Guizy (Giselher Dahmen) und Parageet B. Kircher
zur Vorbereitung auf die Impro-Performance Samstag nachmittag
Menschen mit Grundkenntnissen auf ihren Instrumenten können hier lernen, wie in einer großen Gruppe eine gemeinsame Improvisation möglich ist. Dabei geht es in erster Linie um die Vorbereitung der Instrumentengruppe für die gemeinsamen Performance mit allen anderen Musikern. Dafür werden einfache Skalen und Tonarten erlernt und auch eine gemeinsame Zeichensprache verabredet, die zur Verständigung während der Performance dienen kann. Des weiteren geht es um das Zuhören und Einschwingen auf den gemeinsamen Klangkörper, damit die Energie frei fließen kann. Während der performance kann so die Gruppe der Instrumentalisten in Kontakt mit den Sängern und Percussionisten eine eigene Improvisation in der Balance von Stille, Struktur und Freiheit entwickeln. Ein zweites Element wird die Improvisation einzelner Instrumente bilden, die aus dem Kollektiv bewusst aus und wieder eintreten können.
Guizy (giselher dahmen):
geboren 1970
instrumentaler schwerpunkt: gitarre und bass
stilistischer schwerpunkt: modale improvisation
seit 1994 tätig als instrumentalpädagoge für klassik, rock, pop & jazz
diverse musikalische projekte, vor allem zusammen mit tanztheater
seit 2011 im ökodorf sieben linden lebend
Parageet B. Kircher
Alt- und Sopransaxophon, Jahrgang 1965, lebhaft in Berlin. Mitbegründer der World-Music-Gruppe Kirit, die über viele Jahre im In- und Ausland erfolgreich unterwegs war. Stummfilmkonzerte, Theatermusiken, Lesungen mit Musik, mehrere CD-Produktionen, zurZeit u.a. Mitglied im Rumi-Projekt www.rumiprojekt.de "Für mich ist Musik eine universelle Sprache, die spielend Grenzen überwindet!" Aktuelle Live-Projekte siehe www.myspace.com/parageet 2. Martin Stengel – Improvisation und Stimme (Vorbereitungsworkshop der Performance) Dieser Workshop ist speziell für Menschen, die an der gemeinsamen Improvisations-Performance mit allen Gästen am Samstag Nachmittag teilnehmen wollen. Dort werden die Stimmen Teil eines großen Orchester mit Rhythmus, Instrumenten, Tänzern, Klang und Stille sein. Wir verführen durch bewusstes Hören, Bewegen und Tönen unsere Stimme zu natürlichem und freiem Klang. Wir spielen mit ihr, werden laut und leise, harmonisch und dissonant, verweben und reiben uns mit den Stimmen der anderen. Mit verschiedenen Ansätzen improvisieren wir gemeinsam, gestalten einmal harmonische Klangbilder, schlagen ein andermal singend über die Stränge, lassen uns überraschen... Martin Stengel ist Mitbegründer des Ökodorfes Sieben Linden und leitet dort seit über 10 Jahren den Chor für Gäste und BewohnerInnen.
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3. Trommel-workshop- mit Christoph Strüncke
zur Vorbereitung auf die Impro-Performance Samstag nachmittag
Menschen mit Grundkenntnissen auf percussion-Instrumenten können hier lernen, wie in einer großen Gruppe eine gemeinsame Improvisation möglich ist. Dabei geht es in erster Linie um die Vorbereitung der Rhythmusgruppe für die gemeinsamen Performance mit allen anderen Musikern. Dafür werden einfache Grundrhythmen erlernt und auch eine gemeinsame Zeichensprache verabredet, die zur Verständigung während der Performance dienen kann. Des weiteren geht es um das Zuhören und Einschwingen auf den gemeinsamen Klangkörper, damit die Energie frei fließen kann. Während der performance bildet so die Rhythmusgruppe die Basis für das Spiel aller anderen Musiker. Ein zweites Element wird die Improvisation einzelner Rhythmusinstrumente bilden, die aus dem Kollektiv bewusst aus und wieder eintreten können.
Christoph Strüncke wohnt im Ökodorf 7 Linden und ist Geschäftsführer der Genossenschaft. Er gibt seit Jahren Trommel-workshops und ist Teil der Band „Das Rumi-Projekt“ www.rumiprojekt.de